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			<titleStmt><p>Geras, Prämonstratenser Chorherren (1188-1992)</p></titleStmt>
			<sourceDesc><p>Export aus Augias-DB mit Hilfe von MS-VBA (16.05.2006 17:27:04)</p></sourceDesc>
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		<text type="collection">
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				<provenance abbr="Geras, OPraem">Geras, Prämonstratenser Chorherren (1188-1992)</provenance>
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					<name key="1">sup, sup</name>
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<ref target="#Stiftsgeschichte">1. Stiftsgeschichte</ref><lb/>
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<ref target="#Bestandsgeschichte">2. Bestandsgeschichte</ref><lb/>
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<ref target="#Editionen">3. Editionen/Regestenwerke</ref><lb/>
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<ref target="#Editionskritik">4. Editionskritik</ref><lb/>
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<ref target="http://www.kirchen.findbuch.net">Archivinventar</ref><lb/>
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<ref target="http://www.stiftgeras.at">Stift Geras, Homepage</ref><lb/>
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<anchor>Vorbemerkung</anchor><lb/>
Bedingt durch oftmalige Zerstörungen weist der Geraser Urkundenbestand heute nur mehr einen Bruchteil der ursprünglich vorhandenen Urkunden auf. Trotzdem ist das Stiftsarchiv für die Zeit der frühen Neuzeit als durchaus reichhaltig zu bezeichnen. Das von Helmuth Feigl erstellte Inventar des gesamten Stiftsarchivs ist online unter <ref target="http://www.kirchen.findbuch.net">kirchenarchive.at</ref> abrufbar. <lb/>
Für nähere Informationen bzw. Benützung der Archivbestände kontaktieren Sie bitte:<lb/>
H. Mag. Johannes Mikes OPraem, Stiftsarchivar<lb/>
Prämonstratenser Chorherrenstift Geras<lb/>
A-2093 Geras, Tel.: 02912 345, Email: stiftgeras@netway.at<lb/>
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<p><anchor name="Bestandsgeschichte"></anchor><hi rend="bold underline">2. Bestandsgeschichte</hi><lb/>
Die Urkundenreihe des Stiftes Geras beginnt mit dem Jahr 1188 und reicht bis in die unmittelbare Gegenwart (1992). Trotzdem ist davon auszugehen, dass der heute erhaltene Bestand nur einen Bruchteil der Urkunden darstellt, die das Stift Geras besessen hat. Das Kloster wurde im Verlauf seiner Geschichte des öfteren geplündert und nachweislich im 13. und im 17. Jahrhundert vollkommen zerstört. Die Stiftungsurkunde dürfte bereits im Jahr 1240 nicht mehr vorhanden gewesen sein. <lb/>
Eine erste Bestandsaufnahme des Stiftsarchivs lieferte der Geraser Chorherr Hieronymus Josef Alram (1754-1825). Er verfasste u.a. sowohl eine dreibändige Stiftsgeschichte von Geras als auch eine zweibändige über Pernegg. (Werke: Die Analen Alrams, 3 Bde. Manuskript, Stiftsarchiv Geras; Geschichte des Stiftes Pernegg, Manuskript, 2 Bde. bis 1783; Geschichte der Pfarre Eibenstein aus Urkunden des Stiftgeraserischen Archives, 1801).<lb/>
Im Jahr 1849 veröffentlicht der Melker Bibliothekar Theodor Mayer eine erste Edition der Geraser Urkunden. Die Zusammenstellung umfasst 44 Urkunden des Zeitraumes zwischen 1188 und 1416. Die erfassten Urkunden sind im Volltext abgedruckt, die meisten mit Kopfregesten versehen. <lb/>
Helmuth Feigl fasste den gesamten Urkundenbestand von Geras in 358 Kopfregesten  zusammen, wobei er sich bis auf wenige Ausnahmen auf Originalstücke stützte. Diese Zusammenstellung deckt die Zeit zwischen 1188 und 1992 ab. Die Arbeiten Mayers und Feigls ergänzen einander. Es fehlen Feigl im Zeitraum zwischen 1188 und 1416 15 Urkunden, welche Mayer 1849 beschrieben hatte. Andererseits hat Feigl im selben Zeitraum 75 Urkunden erfasst (Originale), welche bei Mayer fehlen. <lb/>
In der MOM Datenbank wurde diesen Umständen insofern Rechnung getragen, als die oft rudimentären Kopfregesten Mayers - wo dies möglich war - durch jene von Feigl ersetzt worden sind. Wo dieses geschehen ist, verweist ein Zitatfeld auf diesen Umstand. Der wiedergegebene Volltext der Urkunde stützt sich auf die Edition Mayers.<lb/></p>

				</div>
				<sourceDesc><p>Theodor MAYER, Urkunden des Prämonstratenser-Stiftes Geras (= AÖG 2, 1849)
[Helmuth FEIGL],  Urkundenregesten Geras</p></sourceDesc>
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							<date>09.03.2006 11:37:22</date>
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							<sourceDesc>Regest:<bibl>FEIGL, Geras, Nr. 39</bibl></sourceDesc>
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						<idno>1324 XI 27</idno>
						<chDesc>
							<abstract>Herzog Albrecht II. befreit mit Zustimmung seiner Brüder das Kloster Pernegg von den Abgaben, die es von seiner Gülte mit einem Jahrestag von 2 Pfd. zu Pingendorf zu entrichten schuldig wäre.</abstract>
							<issued>
								<placeName>Wien</placeName>
								<date value="1324-11-27">1324 November 27</date>
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									<archIdentifier><arch>Geras, OPraem</arch></archIdentifier>
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						<tenor lang="Latein"></tenor>
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						<persName reg="Albrecht II., Herzog von Österreich (1330-1358), Aussteller">Albrecht II.</persName>
						<placeName reg="Pernegg, Prämonstratenserpropstei" type="Stifts- und Klosterindex">Kloster Pernegg</placeName>
						<placeName reg="Pingendorf (GB HO)" type="Ortsindex">Pingendorf</placeName>
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							<date>14.03.2006 15:14:19</date>
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							<sourceDesc>Regest:<bibl>MAYER, Geras (= AÖG 2, 1849) S. 40, Nr. 24</bibl></sourceDesc>
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						<idno>1290ca.</idno>
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							<abstract>Abt Conrad verkauft in der Noth seines Stiftes Grundstücke an Ulrich von Grünbach - um 25 1/2 Talent.</abstract>
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								<date value="1290-01-01">um 1290</date>
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								<p>Joh. Alram in seiner Geschichte des Klosters citirt hier über P. Weinhofers geschriebene Urkundensammlung, nach der meine Nachsuchungen vergebens waren.</p>
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						<persName reg="Konrad, Abt von Geras (1280-1298), Aussteller">Abt Conrad</persName>
						<placeName reg="Grünbach (GB WT)" type="Ortsindex">Grünbach</placeName>
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							<date>09.03.2006 15:10:20</date>
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							<sourceDesc>Regest:<bibl>MAYER, Geras (= AÖG 2, 1849) S. 38, Nr. 19</bibl></sourceDesc>
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						<idno>1271 VII 10</idno>
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							<abstract>Pilgrim von Schwarzenau vermacht an die Klöster Zwettel, Altenburg, Geras, Bernegg zwölf Lehen in Wezelsdorf. (S. Link Annal. Zwetl. I. S. 395)<ref target="#1">1</ref></abstract>
							<issued>
								<date value="1271-07-10">1271 Juli 10</date>
								<dateSort>12710710</dateSort>
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							<dateSort>1271-07-10</dateSort>
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								<prints><bibl>Ludewig Reliquiae manuscriptorum omnis aevi Diplomatum, Th. 4. S. 82</bibl></prints>
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						<note n="1"> Ganz abgedruckt bei Ludewig Reliquiae manuscriptorum omnis aevi Diplomatum, Th. 4. S. 82.</note>
						<placeName reg="Pernegg, Prämonstratenserpropstei" type="Ortsindex">Bernegg</placeName>
						<placeName reg="Geras, Prämonstratenserabtei" type="Stifts- und Klosterindex">Geras</placeName>
						<persName reg="Pilgrim von Schwarzenau, Aussteller">Pilgrim von Schwarzenau</persName>
						<placeName reg="Zwettl, Zisterzienserstift" type="Stifts- und Klosterindex">Zwettel</placeName>
						<placeName reg="Schwarzenau (GB ZT)" type="Ortsindex">Schwarzenau</placeName>
						<placeName reg="Altenburg, Benediktinerstift" type="Ortsindex">Altenburg</placeName>
						<placeName reg="Wetzelsdorf (GB LT)" type="Ortsindex">Wezelsdorf</placeName>
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							<date>09.03.2006 15:01:41</date>
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							<sourceDesc>Volltext:<bibl>MAYER, Geras (= AÖG 2, 1849) S. 25, Nr. 11</bibl></sourceDesc>
							<sourceDesc>Regest:<bibl>MAYER, Geras (= AÖG 2, 1849) S. 25, Nr. 11</bibl></sourceDesc>
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						<idno>1255 XII</idno>
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							<abstract><issuer>Botzko, Graf von Bernek und Burggraf zu Znaym</issuer>, schenkt an <recipient>Geras</recipient> den Hof Gogitsch.</abstract>
							<issued>
								<date value="1255-12-01">1255 Dezember</date>
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							<dateSort>1255-12-01</dateSort>
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									<traditioForm>orig.: ja</traditioForm>
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									<archIdentifier><arch>Geras, OPraem</arch></archIdentifier>
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										<material>Pergament</material>
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							<diplomaticAnalysis>
								<prints><bibl>Marian IX. 132
</bibl>
<bibl>Boczek III. 201</bibl></prints>
								<p>Vorerinnerung. <lb/>
Böhmische Geschichtschreiber, z. B. Balbin (und dieser citirt noch ältere) führen die Familie der Bernegger von ihrem Verschwinden in Österreich auf folgende Art in Mähren fort: Der Ahnherr des gesammten Hauses Kunstadt (aus welchem 1458 der böhmische König Georg von Podiebrad hervorging), war (sagt Balbin Miscellan. Bohem. Lib. VII. 218) ein deutscher Reichsgraf von Bernegg und Nidda, der, vom Kaiser Heinrich V. um 1227, weiss nicht aus welchem Grunde, proscribirt, seine Familie nach Böhmen verpflanzte. — Nach dieser Angabe möchte man eh auf Bernegg in Franken und Nidda in Hessen<ref target="#1">1</ref> als auf die zwar angesehene aber nicht gräfliche Familie der österreichischen Bernegger rathen. Neuere erachteten mit Recht, Balbin habe sich eben um hundert Jahre verschrieben, und knüpfen die Geschichte so an: Der angeblich um Narrheit von seinen Eigen und Lehen entfernte Sohn Ulrichs habe Gerhard geheissen, und sich zum böhmischen König Przemisl Ottokar dem Siegreichen begeben, wo er und nachher seine Familie in Kurzem an Lehen und Gütern mächtig geworden. — Es sey; nur müssen wir bemerken, dass entweder diese Geschichtschreiber für ihre einzelnen Angaben eigene uns unbekannte Quellen (und nichts ist leichter als diess) gehabt, oder aber wir die ihrigen genauer geprüft, und dadurch unbegründete Angaben vermieden haben<ref target="#2">2</ref>. Denn, so viel wir wissen, gab es durchaus nicht 1228 urkundlich einen Gerhard comes de Bernegg, und niemals einen Gerhard Burggraf von Znaym; eben so wenig 1233 — 38 einen Ber von Bernegg! wiewohl einen Ben oder Benesch (Benedict) ohne alle nähere Bezeichnung, als dortigen Burggrafen. Bloss Wolny II. 2. S. 14 verwirrt uns: ihm zufolge „gehörte Obržan im Brünner„kreise schon 1222 dem Gerhard oder Erhard aus dem Hause „Kunstadt, der sich auch darnach (von Obrzan ?) nannte." Die Genauigkeit dieser Angabe, und ob der ältere Gerhard nicht mit einem spätern von 1278 verwirrt worden sey, müssen wir auf sich beruhen lassen; Kunstadt selbst wurde nach allgemeiner, auch Wolny's, Meinung erst später von Gerhards Sohn Kuno erbaut. Bei Boczek lesen wir nur (II. 144) 1222 Gerhardus de Brazlau; allerdings der unsrige, denn 1255 in seinem Testamente zeichnet Botzko seinen Antheil vom Nemore meo apud Brazla, quod de patrimonio me contingit. Es ist vermuthlich Braslawecz das zu Kunstadt gehörig (Wolny II. 2. S. 80.) Dann wieder 1232 einen Gerardus unter den letzten Zeugen (S. 236) und wieder zwei Gerarde (S. 238) — 1234 Gerardus beneficiarius in Prerow (S. 266); ob einer von diesen, und welcher der unsrige ? wird schwer zu bestimmen seyn. Gewisser ist es der Gerardus cum filio suo (eben 1234 S. 263) und gewiss der 1235: Boschko marscalcus , Nicul frater ipsius, Gerhardus pater eorum (S. 298); und 1236 (S. 317) Gerardus Olomucensis burgrauius; endlich, damit kein Zweifel übrig bliebe, 1240. 12. Juli: Dominus Gerhardus purgrauius in Olomucz et filius eius Boschko purgrauius in Znoyma (S. 371). Bald darauf scheint er gestorben zu seyn. Gerhard hinterliess vier Söhne: Boschko oder Boczek, Smilo von Brunow, Cuno von Kunstadt, und Nycul oder Nicolaus, der Dirnowetz besessen haben soll: wir verweilen nur bei ersterem. Zuerst, unsers Wissens, erscheint er 1231 im Juli, im Kriege des Königs Wenzel mit Friedrich dem Streitbaren. Der König stand bei Vöttau, der Durchgang durch die Wälder war bedenklich: da (erzählt das Chronicon Pulkawe<ref target="#3">3</ref> quidam nobilis miles de Moravia nomine Boczek regi honorem fecit; nam per montes et silvas in aurora tympana fecit sonare, quasi miliciam provocaret ad bell um. Quorum strepitu dux et sui fugierunt u.s.w. Urkundlich erscheint er zuerst 1232 Bocko filius Gerardi (S. 241), dann etwa 1233 als marscalcus (S. 261), und sofort sehr oft, wir enthalten uns dieser Aufzählungen. 1238 lesen wir Boschko subcamerarius Brunensis et castellanus in Znoym (S. 352). — 1240 Boscheko burcrauius in Znoym (S. 368). Vermuthlich 1245 in der Schlacht bei Laa, wo Ulrich Herzog von Kärnten und viele Edle<ref target="#4">4</ref> vom Herzog Friedrich dem Streitbaren gefangen wurden, gerieth auch Conrad, Botsko's Bruder in die Gefangenschaft des Österreichers: zur Belohnung seiner ausgestandenen Mühsale beschenkte ihn der König mit heimgefallenen Gütern zu Brumowicz (Boczek III. 132). Noch 1250 am 16. Mai unterzeichnet Botsko nur: burgrauius Znoymensis (S. 125). Gleich bei der Besiznahme Österreichs begleitete er Ottokar dahin: 1251 im Dezember zu Klosterneuburg unterschreibt einen Act Ottokars als Zeuge Botsko supanus de Znoym (Kurz Beiträge II. 457): und dann wieder 1252 am 16. Februar einen zweiten zu Haimburg (Kurz IV. 461). Als Graf von Bernegg finden wir ihn durchaus nicht früher, als in einer Urkunde 1252 am 30. August zu Linz: Watsho Comes de Perneke et Burccrauius in Znoym<ref target="#5">5</ref>. Dann wieder 1254. 31. Mai erscheint nach Otto Comes de Hardekke: Boschko comes de Bernekke et burcrauius in Znoym, Chuno et Nycolaus et Zmilo fratres eius (Boczek III. 187). Mit diesem Titel zeichnet er sich auch in seinem Testamente 1255. 17. Dezemb. (S. 200), so wie in der nachfolgenden Urkunde an Geras; unter den Zeugen sind nur zwei Brüder; Nicol war abwesend<ref target="#6">6</ref>. Botzko starb noch an demselben Tage: bereits am 1. Jänner 1256 bestättigte Ottokar jenes Testament (S. 203), in welchem Botsko „de benivolo uxoris mee et liberorum meorum consilio et consensu seine Lieblingsstiftung das Cisterzienserstift zu Saar (Mariä Brunn genannt, 4 Stunden von Iglau) besonders bedacht hatte<ref target="#7">7</ref>. Seine hier erwähnte Gemahlin war Euphemia, Tochter des P<c type="v über r">rv</c>ibizlaw von Rotenburg, Burggrafen des wildromantischen Eichhorn (Wewercy) an der Schwarzawa<ref target="#8">8</ref>, dessen Frau Sibilla hiess. Botzko's Kinder heissen in unserer Urkunde von 1256 (n. XII) noch pueri:, ihre Namen Smil und Gerhard erscheinen 1261(Boczek III. 318) und eine Tochter, Agnes, war vermählt an Veit von Rodenbach-Schwabenicz<ref target="#9">9</ref>. In der Bestättigungsbulle des Klosters Saar durch Innocenz IV. heisst Botzko: nobilis vir Bocho baro marchie Morauie, comes de Nidche. Wo diess zu suchen ? vermögen wir nicht anzugeben: an Nideken wäre kein Mangel: eines an der Sazawa gehörte zur Stiftung von Saar; eines ist an der Taja im Bezirke Eisgrub<ref target="#10">10</ref>; eines in der Steiermark, und wo nicht? <lb/>
Aus den bisher verfolgten Daten scheint sich zu ergeben:<lb/>
1) Gerhard war schon 1222 in Mähren ansässig.<lb/>
2) Da er 1231 bereits einen im Kriege dienenden Sohn hatte, und dieser sich 1234 schon mit Brüdern unterschreibt, so müsste dieser doch schon um 1205; der Vater um 1180 geboren worden seyn.<lb/>
3) Als Graf von Bernegg erscheint oder unterzeichnet sich Botsko nicht eher, als Ottokar das Herzogthum Österreich übernommen hatte, was im Dezember 1251 geschah; dann aber scheint der neue Herzog seinem treuen Burggrafen jenen Titel bald verliehen, und ihn über jenen District gesetzt zu haben.<lb/>
4) Unmittelbar nach Botsko's Tode erscheint sein Bruder Smil mit diesem District beauftragt, und nennt sich in einer unserer Urkunden (n. XII) Rector provinciae Berneccensis, braucht also bloss den Titel des politischen Amtes, nicht eines Stammrechtes.<lb/>
5) Mit dem Jahre 1256 erlischt, so viel bis jetzt bekannt, alle Beziehung der Familie auf Bernegg: weder Smil in seinen Unterschriften, noch irgend einer seiner Brüder oder deren Erben (da doch der Stamm in allen Zweigen fortdauerte) sprechen mehr jene Grafschaft an.<lb/>
6) Das Bisthum Passau (Mon. Boic. XXIX. 2. S. 217) erklärt durch den Tod des Grafen von Bernegg (der Name ist nicht angesetzt) die der Familie einst verliehenen Zehente<lb/>
für zurückgefallen: hec sunt decime, que uacare ceperunt ecclesie ex morte comitis de pernhek: der dritte Theil aller Zehente in der Kirche Drosendorf, der Pfarren Langau, Japans, Weichartschlag, Blumau, Kirchberg, Bernegg, und der Weinzehent auf dem Püsenberg. Stammte Botsko gerade von den alten Berneggern ab, so wären die alten Passauerlehen nicht leer geworden, da weder er noch seine Brüder directer Nachkommen ermangelten. Also scheint es: Gerhard sei nicht den österreichischen Berneggern anzuschliessen, sondern aus einem alten mährischen Geschlechte entsprossen, und nur dass Botsko sein Sohn den Titel: Graf von Bernegg erhielt, sei Veranlassung gewesen, diese Familie an die österreichische anzureihen, deren Entfernung aus Österreich ohngefähr in die Zeit fiel, wo Gerhard, der Vater Botsko's, zum Vorschein kommt. Daher erklärt der critische Palacky (Gesch. II. 105): „Dieser Bo<c type="v über c">cv</c>ek, nach 1251 zum Grafen von Berneck in Österreich ernannt, ist der Ahnherr der nachmaligen Herren von Kunstat und Pod<c type="v über e">ev</c>brad. Seine Abstammung von den Grafen von Berneck und Nidda wird zwar schon seit vierthalb Jahrhunderten behauptet und angenommen, ist aber dennoch ungegründet." Indessen ergeben sich doch eben aus den Geraser-Urkunden einige Gründe für die alte Meinung eines Zusammenhanges der früher österreichischen und später mährischen Familie:<lb/>
1) Botsko hatte als Graf von Bernegg von dem Stifte suggestione quorundam den Hof Raystorf wieder an sich gezogen, welchen Ritter Albero von Wilhalmsdorf (er lebte noch   1251; man sehe die Zeugen zur Urkunde nr. VIII) dahin geschenkt. Smilo (Urkunde Nr. XII) stellte ihn sogleich 1256 dem Kloster zurück. Man könnte sagen, Botsko habe hier bloss als Graf gesorgt, dass Lehen nicht unbefugt an Dritte übergehen. Aber Smilo erklärt, er gebe diese Schenkung zurück puerorum voluntate consentiente; und diese neue Schenkung solle nicht nur zu jenes Ritters, sondern auch zu Botskos Seelenheil dienen.   Also war es ein Gut, welches der Familie gehörte.<ref target="#11">11</ref><lb/>
2) Botsko selbst gab 1255 auf seinem Sterbebette dem Stifte den 3/4 Stunden entfernten, in Österreich liegenden Jägerhof Gogitsch iure hereditario; also hatte dieser Jagdhof   schon früher der Familie gehört; und wirklich war er eben die Gränze der einst vom Stifter Ulrich ausgesetzten Bestiftung<ref target="#12">12</ref>.<lb/>
3) Dabei ist noch folgendes nicht zu übersehen: Der Herzog Friedrich versprach im Jahre 1238, um die Hilfe des böhmischen Königs zu gewinnen, ihm einen (nicht den) nördlich der Donau gelegenen Theil Österreichs abzutreten. Es scheint keinem Zweifel zu unterliegen, dass es die Grafschaft Bernegg war, deren Grafen schon früher nach Böhmen gezogen, und die noch später bis 1279 ein Gegenstand von Unterhandlungen blieb. Es übrigt also zu sagen, im Fall der Zusammenhang beider Familien ein unmittelbarer ist, so haben die Bernegger allmählich durch Verheuratungen oder sonstige Verhältnisse schon früher Güter in Mähren erworben; bei den ewigen Gränzkriegen habe sich Ulrichs Sohn gegen Österreich unloyal benommen, und, darüber seiner Güter entsetzt, sich ganz in Mähren niedergelassen, die Ansprüche auf Bernegg seyen durch seinen Sohn bei Gelegenheit, dass Ottocar Österreich erwarb, wieder hervorgeholt, nach seinem Tode aber von seiner Familie, man weiss nicht warum ? aufgegeben worden. Oder, wenn der Zusammenhang ein mittelbarer war, bliebe zu sagen, die schon früher mährische Familie habe durch Verheuratung mit Berneggern und andere Umstände sich Güter in Österreich erworben, und, nach Aussterben der Bernegger (wofür die oben erwähnte Aufzeichnung Passau's zu zeugen scheint) durch Ottocar begünstigt, Ansprüche auf die Grafschaft erhoben, und eine Zeitlang durchgesetzt. Noch unter König Ottokar trat ein Anderer mit Ansprüchen an die Grafschaft Bernegg auf: es war der Graf Ulrich von Heunburg in Kärnten. Wir kennen das Ganze nur aus seiner letzten Transaction mit König Rudolf vom Jahre 1279<ref target="#13">13</ref>. Nachdem seine Gemahlin Agnes<ref target="#14">14</ref> ihre Ansprüche auf die Babenbergische Verlassenschaft und auf die Mitgift von ihrem ersten Gemahl Ulrich dem Kärntnerherzoge vorgebracht, fährt der Graf fort: Et ego Ulricus comes a domino meo Rege Romanorum petivi, ut Comitatum de Pernekke et oppidum Drozendorf cum omnibus eorum attinenciis, et quaedam alia bona in partibus Austriae ad me ex  hereditaria successione spectantia mihi faceret assignari. Er hatte schon mit Ottokar oft über diese seine Rechte verhandelt, und mancherlei Abkommen getroffen; aber: quicquid cum rege Boemiae tractavimus vel contraximus in praemissis, hoc totum a nobis extorsit eius improbitas violenta et terribilis metus incussio nobis facta, qui merito cadere poterat in constantes. Es wird nun ein Abkommen getroffen, wofür beide Eheleute auf ihre Rechte verzichten. Auf welchen Titel Ulrich Graf v. Heunburg seine Ansprüche auf Bernegg gründete: ob darauf, dass Hermanns von Kärnten, welcher Agnes eine Tochter des Jasomirgott geheuratet, Tochter Jutta muthmasslich Gemalin eines Grafen von Heunburg war?<ref target="#15">15</ref>; ob als Anhängsel der merkwürdigen 1237 geschehenen Belehnung Ulrichs, des jüngern Herzogs von Kärnten <ref target="#16">16</ref>, mit der Provinz Brzecislaw oder Lundenburg, und der später 1268 geschehenen Erklärung, in welcher Ulrich, gefolgt von seinen vornehmsten Grafen, darunter Ulrichen von Heunburg, Ottokarn zum Erben seiner Besizungen einsezte?<ref target="#17">17</ref> ob in Folge einer früheren Forderung auf Güter, welche Friedrich der Streitbare Gertruden, der Mutter der Gemalin des Grafen von Heunburg Agnes versprochen oder vermacht haben sollte?<ref target="#18">18</ref> oder auf welchen andern Titel? können wir in Melk nicht bestimmen; vielleicht geben die Archive der innerösterreichischen historischen Vereine hierüber die sehr wünschenswerthe Auskunft.</p>
							</diplomaticAnalysis>
						</chDesc>
						<tenor lang="Latein">In <expan abbr="n.">nomine</expan> s. et i. T. Quoniam, vt ait Apostolus, omnes stabimus ante tribunal Xti, vnusquisque nostrum dignam pro meritis retribucionem recepturus, necesse est vt salubre consilium domini attendamus dicentis, vt in die iudicii aduocatos de terrenis comparemus diuitiis, opesque transitorias in coelestes commutemus delicias eternaliter permansuras. — Nouerit ergo tam presens hominum etas quam in Xto successura posteritas, quod ego <persName reg="Botzko, Graf von Bernek und Burggraf zu Znaym">Botsko comes Bernekcensis et castellanus Znoymensis</persName> deo et sancte Marie in Jerus fratribusque ibidem deo famulantibus curiam vnam in Cocats, curiam uenatorum nuncupatam, cum omnibus agris pratis et hortis ac aliis attinenciis ad ipsam pertinentibus pro remedio anime mee contuli iure hereditario in perpetuum possidendam. Ne quis autem iustum ac legitimum donacionis mee beneficium predictis fratribus in subsidium domus sue liberaliter collatum temere seu uiolenter presumat irritare, propter habundantem cautelam presentem paginam sigilli mei munimine precepi insigniri. Huius rei testes sunt: Zmilo et Chuono fratres mei. Zmilo de Bilcowe. Stephanus de Medlowe, Johannes plebanus de Drozendorf et ciues eiusdem ciuitatis. Gerwigus tunc temporis castellanus, Chunradus quondam iudex, Pilgrimus molendinator, Waltherus Phephel, Vlricus Swebel, et Gerlacus prior de Jerus. Datum anno Domini M. CC. LV. concurrente IIII. indictione XIII. epacte XI. Principe Othachro Austriam gubernante.</tenor>
					</body>
					<back>
						<note n="1"> Bernegg am weissen Main zwischen Baireuth und Hof; Nidda am gleichnamigen Flusse, der sich bei Höchst in den Main ergiesst. Auch in Würtemberg war, wie ich aus Suntheim (bei Oeffele II. 601) sehe, Schloss und Familie  Bernegg.</note>
<note n="2"> Ich habe zunächst vor mir die Aufsätze:  Horky Die Dirnowitze in Mähren, und Gollinger Znaym und seine Burggrafen (beide in Hormayr's Archiv 1818. S. 349, und 1828. S. 145); vorzüglich aber Gr. Wolny's treffliche Topographie von Mähren VI. S. 420. II. S. 14 und 62. Ueberall verglichen mit Boczek Codex Diplomat. Moraviae II. III. und IV. und ich gestehe , dass ich die Quellen - Gemässheit alles Dessen bezweifle , was in dieser umsichtigen Sammlung nicht angetroffen wird.</note>

<note n="3"> Bei Dobner III. 215.
<ref target="#4">4</ref> Sie werden aufgezählt bei Thomas Ebendorfer (Hier. Pez Scriptores Rer. Austriac. II. 724.</note>

<note n="5"> Prevenhuber S. 31 und aus ihm Lambacher Interregnum Urkunde XX. mit dem colossalen Schreib- oder Drukfehler  Comes  de  Kerekei.</note>

<note n="6"> Er erscheint in spätern Urkunden, z. B. 1252 wieder. Welch Ansehen Botsko seiner Familie gegeben, erhellt daraus, dass sich noch 1258 seine Brüder zeichnen: Zmilo frater Boskonis, Chuno frater Boskonis (Boczek III. 258).</note>

<note n="7"> Wolny VI. 418.</note>

<note n="8"> Eichhorn der Schauplatz wilder Thaten Ottokars; hier liess er 1260 Otto von Meissau und Benesch verschmachten, hier den Benesch Didicz enthaupten, in dessen Frau er entbrannt war.</note>

<note n="9"> Wolny VI. 418.</note>

<note><ref target="#10">10</ref> Diess besass 1244 Seyfried der Waise. Wenzel von Böhmen gibt dem ,,nobilis Sifridus Orphanus hereditates quasdam in terminis Morauie in ,,perpetuum    possidendas, Bulgarn uidelicet et Nideke et Ysgrube" (Boczek III.  46).</note>

<note><ref target="#11">11</ref> Man sieht aus der nämlichen Urkunde, dass Botsko früher sich um den ganzen District Bernegg nie bekümmert, noch je dort fungirt habe. Man bemerkt die Ausdrücke: Curiam per suggestionem quorundam a fratre meo ab ipsa alienatam — credens secundum eorum relationem, se in ea iurisdictionem habere.</note>

<note><ref target="#12">12</ref> Urkunde von 1242: Silvas et pascua et prata in hijs metis iacentia...a septentrione a uilla Lagnowe vsque ad austrum ad uillam Gokatsch.</note>

<note><ref target="#13">13</ref> Bei Herrgott Nummotheca P. I. Tom. II. S. 250 und aus ihm bei Lambacher Interregnum. Urkunde n. XCVI.</note>

<note><ref target="#14">14</ref> Tochter Hermanns von Baden und der österreichischen Gertrude. Sie war geboren 1251; wurde 1263 an Ulrich von Kärnten, dann in zweiter Ehe 1270 an Ulrich Graf von Heunburg vermählt, starb um 1295 den 2. Jänner.</note>

<note><ref target="#15">15</ref> Huschberg Geschichte der Ortenburger. S. 152. Note.</note>

<note><ref target="#16">16</ref> Er war Sohn Hermanns Herzogs von Kärnten, und der Jutta, Schwester des Königs   Wenzel.</note>

<note><ref target="#17">17</ref> Er starb das Jahr darauf 1269 den 27. October, und bereits im folgenden Jahre ward seine Wittwe, die österreichische Agnes, an Ulrich den Grafen von Heunburg vermält.</note>

<note><ref target="#18">18</ref> Rauch, Österr. Geschichte 3. Band S. 39 citirt hierüber seinen Anhang, wo der Auszug aus den Regesten Pabst Innocenz IV. angeführt sey. Uns fehlt dieser Anhang.</note>
						<persName reg="Gerwig, Burggraf, Zeuge">Gerwigus</persName>
						<placeName reg="Marienkirche im Prämonstratenserstift Geras" type="Pfarr- und Stiftskirchenindex">sancte Marie in Jerus</placeName>
						<persName reg="Zmilo, Bruder Botskos und Kunos von Pernegg, Zeuge">Zmilo</persName>
						<index level1="castellanus Znoymensis" level2="Burggraf von Znaim" indexName="Sachindex"/>
						<persName reg="Heinrich V., Deutscher König und Kaiser (1106-1125)">Kaiser Heinrich V.</persName>
						<persName reg="Georg von Podiebrad, König von Böhmen (1458-1471)">Georg von Podiebrad</persName>
						<persName reg="Gerlach, Prior der Prämonstratenserabtei Geras, Zeuge">Gerlacus prior de Jerus</persName>
						<geogName reg="Hof in Goggitsch">curiam vnam in Cocats</geogName>
						<persName reg="Walter Phephel, Zeuge">Waltherus Phephel</persName>
						<persName reg="Pilgrim, Müller">Pilgrimus molendinator</persName>
						<placeName reg="Drosendorf (GB HO)" type="Ortsindex">Drozendorf</placeName>
						<persName reg="Zmilo von Bilkau, Zeuge">Zmilo de Bilcowe</persName>
						<persName reg="Stefan von Medlau, Zeuge">Stephanus de Medlowe</persName>
						<placeName reg="Medlau (Medlov, MÄ/CZ, GB Zdounek)" type="Ortsindex">Medlowe</placeName>
						<persName reg="Botsko, Graf von Pernegg, Aussteller">Botsko comes Bernekcensis</persName>
						<persName reg="Johannes, Pfarrer von Drosendorf, Zeuge">Johannes plebanus de Drozendorf</persName>
						<placeName reg="Bilkau (Bílkov, MÄ/CZ, GB Dacice)" type="Ortsindex">Bilcowe</placeName>
						<persName reg="Ulrich Swebel">Vlricus Swebel</persName>
						<persName reg="Kuno, Bruder Botskos und Zmilos von Pernegg, Zeuge">Chuono</persName>
						<persName reg="Konrad, Richter, Zeuge">Chunradus iudex</persName>
						<index level1="castellanus" level2="Burggraf" indexName="Sachindex"/>
						<index level1="Apostolus" level2="Apostel" indexName="Sachindex"/>
						<index level1="Bestättigungsbulle" level2="Bestätigungsbulle" indexName="Sachindex"/>
						<placeName reg="Goggitsch (GB HO)" type="Ortsindex">Cocats</placeName>
					</back>
				</text>
				<text type="charter" id="U_1326" n="4_10">
					<front>
						<respStmt>
							<date>07.03.2006 15:20:12</date>
							<name key="1">sup, sup</name>
						</respStmt>
						<sourceDesc>
							<sourceDesc>Volltext:<bibl>MAYER, Geras (= AÖG 2, 1849) S. 24, Nr. 10</bibl></sourceDesc>
							<sourceDesc>Regest:<bibl>MAYER, Geras (= AÖG 2, 1849) S. 24, Nr. 10</bibl></sourceDesc>
						</sourceDesc>
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					<body>
						<idno>1253 VII 13</idno>
						<chDesc>
							<abstract>Pr<sup>v</sup>emisl Ottokar einverleibt die Pfarre Mislau dem Stifte.<ref target="#1">1</ref></abstract>
							<issued>
								<placeName>Brünn</placeName>
								<date value="1253-07-13">1253 Juli 13</date>
								<dateSort>12530713</dateSort>
							</issued>
							<dateSort>1253-07-13</dateSort>
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									<traditioForm>orig.: ja</traditioForm>
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									<archIdentifier><arch>Geras, OPraem</arch></archIdentifier>
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										<material>Pergament</material>
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							<diplomaticAnalysis>
								<quote source="original">III idus Julij</quote>
								<prints><bibl>Marian S. 131
</bibl>
<bibl>Boczek III. 170</bibl></prints>
							</diplomaticAnalysis>
						</chDesc>
						<tenor lang="Latein">Premizl, dei gracia dux Austrie et Stirie et marchio Morauie vniuersis hanc litteram inspecturis in perpetuum. Noscat igitur tam presens hominum etas quam futura, quod nos retribucionis et gracie futurum meritum exspectantes ab eo, cuius ad sui similitudinem prouidencia nos condidit et redemit vt heredes faciat regni sui, huius boni non immemores dilectis nobis fratribus claustri ecclesie Marie in Jærus pro remedio anime nostre et nostrorum remissione peccaminum ecclesiam sitam in uilla Mislowicz contulimus liberaliter cum uniuersis attinenciis et prouentibus ad eandem pertinentibus, quocunque nomine censeantur, perpetuo possidendam. In cuius facti robur memoriam et cautelam presentem paginam ipsis dari mandauimus sigilli nostri in testimonium Karactere communitam. Testibus eciam qui aderant subnotatis; qui sunt Bosko Burgrauius Znoymensis, Zmilo de Belcowe et fratres sui Ratiborius, Jerosius et Marqvardus et alii quam plures. Actum et datum Brune per manum nostri prothonotarii magistri Wilhelmi. Anno domini M. CC. LIII. III idus Julij XI indictionis.</tenor>
					</body>
					<back>
						<note n="1"> Aus einer Abschrift.</note>
						<persName reg="Otokar (II.), Herzog von Österreich und Steiermark (1251-1276), Aussteller">Premizl</persName>
						<placeName reg="Znaim (Znojmo, MÄ/CZ, GB Znojmo)" type="Ortsindex">Znoymensis</placeName>
						<index level1="Burgrauius" level2="Burggraf" indexName="Sachindex"/>
						<persName reg="Magister Wilhelm, Protonotar">prothonotarii magistri Wilhelmi</persName>
						<placeName reg="Brünn (Brno, MÄ/CZ, GB Brno)" type="Ortsindex">Brune</placeName>
						<placeName reg="Bilkau (Bílkov, MÄ/CZ, GB Dacice)" type="Ortsindex">Belcowe</placeName>
						<persName reg="Marquard, Bruder von Zmilo, Ratibor und Jeros von Bilkau, Zeuge">Marqvardus</persName>
						<persName reg="Zmilo von Bilkau, Bruder von Ratibor, Jeros und Marquard, Zeuge">Zmilo de Belcowe</persName>
						<persName reg="Jeros, Bruder von Zmilo, Ratibor und Marquard von (?)">Jerosius</persName>
						<persName reg="Bosko, Burggraf von Znaim, Zeuge">Bosko Burgrauius Znoymensis</persName>
						<placeName reg="Misslitz (Miroslav, MÄ/CZ, GB Moravské Krumlov)" type="Pfarr- und Stiftskirchenindex">Mislowicz</placeName>
						<placeName reg="Stiftskirche zur Hl. Maria in Geras" type="Pfarr- und Stiftskirchenindex">ecclesie Marie in Jærus</placeName>
						<index level1="marchio Morauie" level2="Markgraf von Mähren" indexName="Sachindex"/>
						<persName reg="Ratibor, Bruder von Zmilo, Jeros und Marquard von Bilkau, Zeuge">Ratiborius</persName>
					</back>
				</text>
				<text type="charter" id="U_1327" n="4_9">
					<front>
						<respStmt>
							<date>07.03.2006 15:17:50</date>
							<name key="1">sup, sup</name>
						</respStmt>
						<sourceDesc>
							<sourceDesc>Volltext:<bibl>MAYER, Geras (= AÖG 2, 1849) S. 23, Nr. 9</bibl></sourceDesc>
							<sourceDesc>Regest:<bibl>MAYER, Geras (= AÖG 2, 1849) S. 23, Nr. 9</bibl></sourceDesc>
						</sourceDesc>
					</front>
					<body>
						<idno>1251</idno>
						<chDesc>
							<abstract>Weitläufigere Urkunde über eben diese Geschehenheit.<ref target="#1">1</ref></abstract>
							<issued>
								<date value="1251-01-01">1251</date>
								<dateSort>12510101</dateSort>
							</issued>
							<dateSort>1251-01-01</dateSort>
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								<witness>
									<traditioForm>orig.: ja</traditioForm>
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									</figure>
									<archIdentifier><arch>Geras, OPraem</arch></archIdentifier>
									<physicalDesc>
										<material>Pergament</material>
									</physicalDesc>
								</witness>
								<witness>
									<traditioForm>cop.: Abschrift Alram</traditioForm>
								</witness>
							</witList>
							<diplomaticAnalysis>
								<p>Vgl. MAYER, Nr. 8: Wichard, Edler von Tyrna einverleibt dem Stifte die Pfarre Fratting.</p>
							</diplomaticAnalysis>
						</chDesc>
						<tenor lang="Latein">In nomine <expan abbr="s.">sanctae</expan> et i. T. Cum teste Salomone vniuersa sub sole manentia subiaceant uanitati, cumque tempora labantur more labentis aque, humanique generis vniuersitas, cum simili consurgat ab ortu, simile quoque fatale soluat tributum: racio postulat et reqvirit, vt cuncta facta memorie digna tam uive uocis testimoniis quam litterarum apicibus posterorum memorie commendentur: Ego igitur <persName reg="Wichard von Thürnau (gest. 1265)">Wicardus de Tyrna</persName>, tactus inspiratione diuina, opus pietatis per me solempniter perpetratum sub testimonio presentium modernis et posteris cupio fieri manifestum, uidelicet quod ius patronatus ac collacionis, quod per dei graciam   in ecclesia Vrætingen mihi hereditarie competebat, cum iam dicta ecclesia suisque attinenciis vniuersis, benigno fauore illustris domini mei Otokari gloriosi regis Boemie, ducis Austrie et Styrie et marchionis Morauie ad hoc plenius accedente<ref target="#2">2</ref>, una cum pleno consensu uxoris mee et vniuersorum amicorum meorum, qui huic mee collacioni (licet indebite fecissent) poterant reclamare, ecclesie contuli Jerocensi, vt eandem ecclesiam Vrætingen in cultu diuino plantent et foueant et conseruent omnes qui pro tempore Jerocensem rexerint ecclesiam. Ita tamen quod dominus Chounradus, nunc pastor legittimus ecclesie Vrætingen, suo gaudeat pleno iure in ecclesia iam dicta tempore uite sue. Insuper dicte sepius ecclesie Jerocensi donaui libere de terra mee proprietatis terram ad aratrum unum sufficientem et laneos duos<ref target="#3">3</ref> sitos in ipsa uilla, quorum possessionem sine more dispendio resignaui ecclesie Jerocensi, vt hec tempore uite mee libere possessa ab omni impetitione perpetuo liberius possideant et quam feci collacionem in iure patronatus ecclesîe Vrætingen Jerocensi ecclesie confirment et approbent euidenter. Vt autem prescripta donacio et collacio permaneat irreuocabilis et calumpnie materiam euadat, hanc litteram dedi ecclesie Jerocensi in testimonium euidens, mei sigilli Karactere et annotatione testium insignitam. Qui sunt hij: Chounradus in Vrættingen. Liupoldus Poeschel. Vlricus liber. Wernhardus et frater suus Vlricus de Butsch. Gaytmarus de Vreyensteyne. Ekhardus et frater suus Hartliep. Thomas. Hugo miles. Waltherus Wernhardus et Vlricus fratres de Tyrna. Berhtoldus de Primeynsdorf. Albero et Gerhardus fratres de Willhalmsdorf. Heinricus agnomine Scheuhe. Vlricus scriba de Rakez. Reichwinus et Berhtoldus de Primeynsdorf. Eberhardus et Dieterus filii Hugonis militis et alii plures uiri omni exceptione maiores quorum nomina exprimi non oportet. Acta sunt hec anno gracie Millesimo, Ducentesimo, Quinquagesimo primo.</tenor>
					</body>
					<back>
						<note n="1"> Aus einer Abschrift Alrams. Da Otokar darin mit vollem Titel, namentlich als <foreign lang="lat">gloriosus rex Boemie</foreign> erscheint, welchen Titel er vor seiner Krönung 1261 nie gebrauchte: so ist anzunehmen, (da durchaus kein Grund einer Unterschiebung vorliegt) dass dieser Urkunde ein späterer Zusaz ist eingeschaltet worden.</note>

<note n="2"> In dieser Stelle findet sich offenbar die später geschehene Einschiebung in das frühere Diplom.</note>

<note n="3"> Laneus so viel als mansus, Lahne, Hube, bestifteter Bauernhof.</note>
						<persName reg="Ulrich von Thürnau, Bruder von Walter und Wernhard von Oberthürnau, Zeuge">Vlricus de Tyrna</persName>
						<persName reg="Eberhard, Sohn des Hugo, Bruder von Dietrich, Zeuge">Eberhardus</persName>
						<persName reg="Salomo, israelitischer König (964-926 v.Chr.)">Salomone</persName>
						<persName reg="Bertold von Primmersdorf, Zeuge">Berhtoldus de Primeynsdorf</persName>
						<persName reg="Albero von Wilhelmsdorf, Bruder des Gerhard von Wilhelmsdorf, Zeuge">Albero de Willhalmsdorf</persName>
						<persName reg="Gerhard von Wilhelmsdorf, Bruder des Albero von Wilhelmsdorf, Zeuge">Gerhardus de Willhalmsdorf</persName>
						<persName reg="Ulrich, Schreiber von Raabs, Zeuge">Vlricus scriba de Rakez</persName>
						<persName reg="Wernhard von Thürnau, Bruder von Walter und Ulrich von Thürnau, Zeuge">Wernhardus</persName>
						<persName reg="Heinrich Scheuhe">Heinricus Scheuhe</persName>
						<persName reg="Dietrich, Sohn des Hugo, Bruder von Eberhard, Zeuge">Dieterus</persName>
						<persName reg="Bertold von Primmersdorf, Bruder (?) des Reichwin vom Primmersdorf, Zeuge">Berhtoldus de Primeynsdorf</persName>
						<persName reg="Ritter Hugo, Zeuge">Hugo miles</persName>
						<persName reg="Reichwin von Primmersdorf, Bruder des Berthold von Primmersdorf, Zeuge">Reichwinus de Primeynsdorf</persName>
						<placeName reg="Pfarrkirche Fratting (Vratenín, MÄ, GB Jemnice)" type="Pfarr- und Stiftskirchenindex">ecclesia Vrætingen</placeName>
						<placeName reg="Primmersdorf (GB WT)" type="Ortsindex">Primeynsdorf</placeName>
						<persName reg="Walter von Thürnau, Bruder von Wernhard und Ulrich von Thürnau, Zeuge">Waltherus de Tyrna</persName>
						<persName reg="Ulrich von (?), Bruder von Wernhard, Zeuge">Vlricus de Butsch</persName>
						<persName reg="Otokar II., König von Böhmen (1253-1278)">Otokari</persName>
						<index level1="Laneus" level2="Hufe, bestifteter Bauernhof" indexName="Sachindex"/>
						<persName reg="Ulrich Liber, Zeuge">Vlricus Liber</persName>
						<persName reg="Gaytmar von Freienstein, Zeuge">Gaytmarus de Vreyensteyne</persName>
						<persName reg="Wernhard von (?), Bruder von Ulrich, Zeuge">Wernhardus de Butsch</persName>
						<persName reg="Eckehard, Bruder des Hartlieb, Zeuge">Ekhardus</persName>
						<persName reg="Leopold Pöschel, Zeuge">Liupoldus Poeschel</persName>
						<persName reg="Hartlieb, Bruder des Eckehard, Zeuge">Hartliep</persName>
						<placeName reg="Freienstein (GB AM)" type="Ortsindex">Vreyensteyne</placeName>
						<persName reg="Thomas, Zeuge">Thomas</persName>
						<persName reg="Konrad in Fratting, Zeuge">Chounradus in Vrættingen</persName>
						<index level1="laneos" level2="Hufe, bestifteter Bauernhof" indexName="Sachindex"/>
						<placeName reg="Geras, Prämonstratenserabtei" type="Stifts- und Klosterindex">Jerocensem</placeName>
						<persName reg="Wichard von Thürnau (gest. 1265), Aussteller">Wicardus de Tyrna</persName>
						<persName reg="Konrad Pfarrer von Fratting">Chounradus pastor ecclesie Vrætingen</persName>
					</back>
				</text>
				<text type="charter" id="U_1328" n="4_7">
					<front>
						<respStmt>
							<date>08.03.2006 10:18:29</date>
							<name key="1">sup, sup</name>
						</respStmt>
						<sourceDesc>
							<sourceDesc>Volltext:<bibl>MAYER, Geras (= AÖG 2, 1849) S. 21, Nr. 7</bibl></sourceDesc>
							<sourceDesc>Regest:<bibl>MAYER, Geras (= AÖG 2, 1849) S. 21, Nr. 7</bibl></sourceDesc>
						</sourceDesc>
					</front>
					<body>
						<idno>1249 XI 30</idno>
						<chDesc>
							<abstract>Conrad, Graf von Playen und Hardek schenkt dem Stifte das Bergrecht und Weingärten zu Pulka.<ref target="#1">1</ref></abstract>
							<issued>
								<placeName>Hardegg</placeName>
								<date value="1249-11-30">1249 November 30</date>
								<dateSort>12491130</dateSort>
							</issued>
							<dateSort>1249-11-30</dateSort>
							<witList>
								<witness>
									<traditioForm>orig.: ja</traditioForm>
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									</figure>
									<archIdentifier><arch>Geras, OPraem</arch></archIdentifier>
									<physicalDesc>
										<material>Pergament</material>
									</physicalDesc>
								</witness>
								<witness>
									<traditioForm>cop.: Abschrift Alram</traditioForm>
								</witness>
							</witList>
							<diplomaticAnalysis>
								<quote source="original">prid. Kal. Decemb. in die beati Andree</quote>
								<prints><bibl>Marian S. 130</bibl></prints>
							</diplomaticAnalysis>
						</chDesc>
						<tenor lang="Latein">Dum suboriri soleat multa de gestis hominum calumpnia, nisi scripto uel proborum uirorum testimonio approbetur. Nos Chvnradus dei gratia comes de Play singulis et uniuersis presentibus et futuris innotescimus per presentes, quod nos de consensu filiorum nostrorum Ottonis et Chvnradi comitum, perchrecht quod habuimus in Pulka in uineis, uidelicet que dicitur peunt, que soluit LXX denarios, Hagcow maiori XL. denarios, de Owia L denarios, et de Tulner III denarios. In Marquartstorf de uinea que dicitur Owia XL denarios, de Lonwitzer XXX, et de Teuzer XXX denarios, ob remissionem nostrorum peccaminum animeque nostre remedium ecclesie in Jerwis relaxauimus et donauimus pleno iure. Ne uero prescripta donacio ab aliquibus in posterum infringatur aut in irritum ducatur, in euidens testimonium et ecclesie prefate cautelam, presentem cartam sigillo nostro uoluimus roborari et testibus annotari. Testes sunt Dominus Thymo plebanus in Hardech. Wernhardus de Huselin. Heinricus de Autendorf. Peregrinus de Waeitringen. Henricus Cycada. Heinricus de Hall et Livtwinus de Vriunspurch milites. Hilbrandus tunc officialis. Wernhardus de Eilsarn. Albero dictus de Vræhen<ref target="#2">2</ref> ciuis, et alii quamplures. Acta anno gracie M. CC. XL. nono prid. Kal. Decemb. in die beati Andree. Datum in Hardech.</tenor>
					</body>
					<back>
						<note n="1"> Conrad Graf von Playen, Sohn Conrads des Grafen, erscheint seit 1229 häufig in Verhandlungen. S. Filz Geschichte von Michelbeuern I. S. 260 — 265, und 271, wo unsere Urkunde auszugsweise angeführt wird.</note>

<note n="2"> Freye.  —   Elsarn  bei Drosendorf.</note>
						<persName reg="Heinrich von Hall (?), Zeuge">Heinricus de Hall</persName>
						<placeName reg="Geras, Prämonstratenserabtei" type="Stifts- und Klosterindex">ecclesie in Jerwis</placeName>
						<geogName reg="Riedname in Pulkau (GB HL)">Peunt</geogName>
						<persName reg="Konrad, Sohn des Konrad Grafen von Plain und Hardegg">Chvnradi</persName>
						<placeName reg="Hardegg (GB HL)" type="Ortsindex">Hardek</placeName>
						<persName reg="Wernhard von Elsarn">Wernhardus de Eilsarn</persName>
						<placeName reg="Häusling (GB ME)" type="Ortsindex">Huselin</placeName>
						<persName reg="Elsarn (GB HO)">Eilsarn</persName>
						<placeName reg="Ruine Plain (Gde. Großgmain, GB S)" type="Ortsindex">Play</placeName>
						<persName reg="Albero genannt der Freye, Bürger">Albero dictus de Vræhen civis</persName>
						<persName reg="Hilbrand, Zeuge">Hilbrandus officialis</persName>
						<geogName reg="Riedname in Pulkau (GB HL)">Owia</geogName>
						<geogName reg="Riedname in Pulkau (GB HL)">Hagcow maiori</geogName>
						<geogName reg="Riedname in Obermarkersdorf (GB HL)">Lonwitzer</geogName>
						<index level1="perchrecht" level2="Bergrecht" indexName="Sachindex"/>
						<placeName reg="Autendorf (GB HO)" type="Ortsindex">Autendorf</placeName>
						<placeName reg="Obermarkerdorf (GB HL)" type="Ortsindex">Marquartstorf</placeName>
						<geogName reg="Riedname in Pulkau (GB HL)">Tulner</geogName>
						<persName reg="Peregrin von (?), Zeuge">Peregrinus de Waeitringen</persName>
						<placeName reg="Pulkau (GB HL)" type="Ortsindex">pulka</placeName>
						<persName reg="Heinrich von Autendorf, Zeuge">Heinricus de Autendorf</persName>
						<geogName reg="Riedname in Obermarkersdorf (GB HL)">Teuzer</geogName>
						<persName reg="Litwin von Fronsburg, Zeuge">Livtwinus de Vriunspurch</persName>
						<persName reg="Konrad, Graf von Plain und Hardegg, Aussteller">Chvnradus</persName>
						<persName reg="Otto, Sohn des Konrad Grafen von Plain und Hardegg">Ottonis</persName>
						<placeName reg="Hardegg (GB HL)" type="Ortsindex">Hardech</placeName>
						<persName reg="Thiemo, Pfarrer in Hardegg, Zeuge">Thymo plebanus in Hardech</persName>
						<placeName reg="Geras, Prämonstratenserabtei" type="Stifts- und Klosterindex">Jerwis</placeName>
						<geogName reg="Riedname in Obermarkersdorf (GB HL)">Owia</geogName>
						<placeName reg="Fronsburg (GB HO)" type="Ortsindex">Vriunspurch</placeName>
						<index level1="milites" level2="Ritter" indexName="Sachindex"/>
						<persName reg="Wernhard von Häusling, Zeuge">Wernhardus de Huselin</persName>
						<persName reg="Heinrich Cycada, Zeuge">Henricus Cycada</persName>
					</back>
				</text>
				<text type="charter" id="U_1329" n="4_28">
					<front>
						<respStmt>
							<date>08.03.2006 13:00:42</date>
							<name key="1">sup, sup</name>
						</respStmt>
						<sourceDesc>
							<sourceDesc>Volltext:<bibl>MAYER, Geras (= AÖG 2, 1849) S. 42, Nr. 29</bibl></sourceDesc>
							<sourceDesc>Regest:<bibl>MAYER, Geras (= AÖG 2, 1849) S. 42, Nr. 29</bibl></sourceDesc>
						</sourceDesc>
					</front>
					<body>
						<idno>1303 VII 12</idno>
						<chDesc>
							<abstract>Rudolph III. Herzog von Oesterreich bestätigt die Privilegien des Klosters, namentlich in   gewissen Beziehungen, in denen Beeinträchtigungen eingetreten waren.<ref target="#1">1</ref></abstract>
							<issued>
								<placeName>Wien</placeName>
								<date value="1303-07-12">1303 Juli 12</date>
								<dateSort>13030712</dateSort>
							</issued>
							<dateSort>1303-07-12</dateSort>
							<witList>
								<witness>
									<traditioForm>orig.: ja</traditioForm>
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									<archIdentifier><arch>Geras, OPraem</arch></archIdentifier>
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							</witList>
							<diplomaticAnalysis>
								<quote source="original">in die beate Margarete Virginis et Martiris</quote>
							</diplomaticAnalysis>
						</chDesc>
						<tenor lang="Latein">Nos Rudolfus dei gracia Dux Austrie et Stirie, Dominus Carn. Marchie ac portus - naonis presentibus publice profitemur recognoscentes, quod nos opus deo placitum et acceptum futureque salutis comodum exspectemus, dum religiosas personas in votiue pacis comodo, qui securius pacis auctori altissimo valeant famulari, fauorabiliter confouemus. Hinc est quod nos religiosos in Christo...abbatem<ref target="#2">2</ref> et conuentum Monasterii Yerus nec non magistram et conuentum sanctimonialium in Pernekke ordinis premonstraten. regule sti Augustini, que propter feminei sexus imbecillitatem insultibus nequeunt resistere peruersorum, diuine remuneracionis intuitu dictos religiosos unacum suis rebus et personis nec non priuilegiis et libertatibus eorundem in nostram protectionem recipimus et defensam. Nolentes ipsos ad prestacionem iniquorum theloneorum, que contra libertates sibi antiquitus indultas in festiuitatibus ecclesiarum suarum ab eis frequencius extorquentur, aliquatenus obligari, aut in Locacionibus decimarum suarum minus debite aggrauari. Volumus eciam ad ecclesiam suam fugientes , in obprobrium sue libertatis ibidem nullatenus extrahi violenter, sed eis pocius debitam immunitatem super eo inuiolabiliter obseruari. Et ne quis clericos, conuersos, uel conuersas eorundem monasteriorum ad seculare trahat iudicium inhibemus. Vobis vniuersis et singulis iniungimus firmiter et mandamus, quatenus antedictos religiosos auctoritate nostra vobis habeatis propensius recommissos, non permittentes, ipsis in suis rebus et personis, juribus et libertatibus per vos uel per alios aliquas iniurias vel molestias irrogari, ut nostre defensionis vmbraculo consolati diuinis obsequiis tanto liberius intendere ualeant et uacare. Si quis autem mandatum nostrum contempnere aut contraire presumpserit, nostram indignacionem se nouerit grauiter incurrisse. In cuius rei testimonium sigillum nostrum duximus presentibus appendendum. Datum Wienne Anno Dni Millesimo Trecentesimo Tercio. in die beate Margarete Virginis et Martiris <ref target="#3">3</ref>).</tenor>
					</body>
					<back>
						<note n="1"> Rudolf III. erstgeborner Sohn Albrechts I. und der Elisabet von Tirol, geboren um 1280, gestorben den 3. Juli 1307. seit 1298 und der Wahl Alberts zum Römischen König häufig die Verhandlungen der Erblande, theils allein theils mit seinen Brüdern leitend. Mag den 49 Urkunden, welche Lichnowsky hierüber anführt, die gegenwärtige als   eine Ergänzung angefügt werden.</note>

<note n="2"> Abt Peter, von 1298 — 1305, 20. Februar.</note>

<note n="3"> Mit dem sinkenden Mittelalter wird der Stil immer breiter und inhaltsleerer. Uebrigens wird diess Diplom bestätiget (und eingeschaltet) von Friedrich, römischen König. Datum in Wienna VIII. Idus Maji anno 1317, regni vero nostri anno Tercio; dann wieder von den Herzogen Albert, Heinrich, Otto, Wien 1325 in crastino beate Marie Magdalene (23. Juli.)</note>
						<persName reg="Albrecht I., Herzog von Österreich (1298-1308)">Albrechts I.</persName>
						<persName reg="Otto der Fröhliche, Herzog von Österreich (*1301-1339)">Otto</persName>
						<persName reg="Friedrich der Schöne, römisch-deutscher König (1314-1330)">Friedrich</persName>
						<persName reg="Heinrich, Herzog von Österreich (geb. 1299-1327)">Heinrich</persName>
						<persName reg="Albrecht II., Herzog von Österreich, 1330-1358)">Albert</persName>
						<placeName reg="Pernegg, Prämonstratenserpropstei" type="Stifts- und Klosterindex">sanctimonialium in Pernekke</placeName>
						<persName reg="Elisabeth von Görz-Tirol, Mutter Rudolfs III. und Gemahlin Albrechts I.">Elisabet von Tirol</persName>
						<placeName reg="Geras, Prämonstratenserabtei" type="Stifts- und Klosterindex">Monasterii Yerus</placeName>
						<persName reg="Rudolf III., Herzog von Österreich (geb.1282-1307), Aussteller">Rudolfus</persName>
						<persName reg="Peter, Abt von Geras (1298-1305)">Abt Peter</persName>
						<placeName reg="Wien" type="Ortsindex">Wienne</placeName>
					</back>
				</text>
				<text type="charter" id="U_1330" n="4_57">
					<front>
						<respStmt>
							<date>13.03.2006 15:26:46</date>
							<name key="1">sup, sup</name>
						</respStmt>
						<sourceDesc>
							<sourceDesc>Regest:<bibl>FEIGL, Geras, Nr. 37</bibl></sourceDesc>
						</sourceDesc>
					</front>
					<body>
						<idno>1324 X 14</idno>
						<chDesc>
							<abstract>Rudolf, Titularbischof von Sinide und Weihbischof von Passau beurkundet die Vornahme einer Altarweihe in einer Kapelle im Stift Geras und verleiht mehrere Ablässe.</abstract>
							<issued>
								<placeName>Geras</placeName>
								<date value="1324-10-14">1324 Oktober 14</date>
								<dateSort>13241014</dateSort>
							</issued>
							<dateSort>1324-10-14</dateSort>
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									<traditioForm>orig.: ja</traditioForm>
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									<archIdentifier><arch>Geras, OPraem</arch></archIdentifier>
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							</witList>
						</chDesc>
						<tenor lang="Latein"></tenor>
					</body>
					<back>
						<index level1="Ablässe" level2="Ablass" indexName="Sachindex"/>
						<index level1="Kapelle im Stift Geras" level2="Kapelle in der Prämonstratenserabtei Geras" indexName="Sachindex"/>
						<placeName reg="Geras, Prämonstratenserabtei" type="Stifts- und Klosterindex">Geras</placeName>
						<persName reg="Rudolf, Titularbischof von Sinide und Weihbischof von Passau, Aussteller">Rudolf, Titularbischof von Sinide und Weihbischof von Passau</persName>
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				</text>
				<text type="charter" id="U_1331" n="4_45">
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						<respStmt>
							<date>09.03.2006 11:38:55</date>
							<name key="1">sup, sup</name>
						</respStmt>
						<sourceDesc>
							<sourceDesc>Regest:<bibl>FEIGL, Geras, Nr. 24</bibl></sourceDesc>
						</sourceDesc>
					</front>
					<body>
						<idno>1315 IX 02</idno>
						<chDesc>
							<abstract>Investitur des Geraser Chorherrn Johannes auf die Pfarre Ranzern.</abstract>
							<issued>
								<placeName>Mödritz</placeName>
								<date value="1315-09-02">1315 September 2</date>
								<dateSort>13150902</dateSort>
							</issued>
							<dateSort>1315-09-02</dateSort>
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									<archIdentifier><arch>Geras, OPraem</arch></archIdentifier>
								</witness>
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						</chDesc>
						<tenor lang="Latein"></tenor>
					</body>
					<back>
						<persName reg="Johannes, Chorherr in der Prämonstratenserabtei Geras">Johannes</persName>
						<placeName reg="Mödritz (Modrice, MÄ/CZ, GB Brno)" type="Ortsindex">Mödritz</placeName>
						<placeName reg="Ranzern (Rancirov, MÄ/CZ, GB Jihlava)" type="Pfarrindex">Pfarre Ranzern</placeName>
					</back>
				</text>
				<text type="charter" id="U_1332" n="4_30">
					<front>
						<respStmt>
							<date>09.03.2006 11:41:24</date>
							<name key="1">sup, sup</name>
						</respStmt>
						<sourceDesc>
							<sourceDesc>Volltext:<bibl>FEIGL, Geras, Nr. 19
</bibl>
<bibl>MAYER, Geras (= AÖG 2, 1849) S. 44, Nr. 31</bibl></sourceDesc>
							<sourceDesc>Regest:<bibl>FEIGL, Geras, Nr. 19
</bibl>
<bibl>MAYER, Geras (= AÖG 2, 1849) S. 44, Nr. 31</bibl></sourceDesc>
						</sourceDesc>
					</front>
					<body>
						<idno>1303 XI 18</idno>
						<chDesc>
							<abstract>Bischof Johann VII. von Olmütz bestätigt dem Stift Geras das Patronat über die Pfarre Fratting. (FEIGL)
$$Ebenderselbe versichert für die Zukunft das Patronatsrecht in Fratting. (MAYER)</abstract>
							<issued>
								<placeName>Modwicz</placeName>
								<date value="1303-11-18">1303 November 18</date>
								<dateSort>13031118</dateSort>
							</issued>
							<dateSort>1303-11-18</dateSort>
							<witList>
								<witness>
									<traditioForm>orig.: ja</traditioForm>
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									</figure>
									<archIdentifier><arch>Geras, OPraem</arch></archIdentifier>
								</witness>
							</witList>
							<diplomaticAnalysis>
								<quote source="original">XVI. Kal. Decembris</quote>
							</diplomaticAnalysis>
						</chDesc>
						<tenor lang="Latein">Johannes dei gracia Olumucensis episcopus. Vniuersis presentes litteras inspecturis salutem in Domino Jesu Christo. Noueritis quod honorabilis et discretus vir, Dominus Petrus abbas monasterii de Jaruss ord. premonstratensis patauiensis dyocesis ob reuerentiam et affectum quo erga nos afficitur, Dlumohilo nepoti nostro, plebano ecclesie in Wreting, uillam dictam Spiticz sitam apud ipsam Wreting contulit ac cessit ita, quod eam cum prouentibus, juribus et pertinenciis omnibus suis possideat et habeat, quamdiu ibidem extiterit plebanus. Qui dominus abbas asserendo, ipsam uillam esse sui monasterii, petiuit a nobis litteras super eo quod, cum ecclesia in Wreting a prefato nostro nepote quoquomodo uacabit, quod uilla eadem ad monasterium pertinebit iterato. Cuius peticioni satisfacere uolentes hoc presentibus protestamur, quod prefatus dominus abbas de supradicta uilla sic cessit nepoti nostro, quod postquam ab eo dicta ecclesia uacabit, vt statim incunctanter villa eadem ad usus monasterii reuertatur. Et quia olim eiusdem monasterii fratres pro rectoribus seu plebanis in eadem de Wreting ecclesia personaliter resedisse dicuntur, ad deuotam instanciam precum ipsius domini abbatis nobis super eo humiliter supplicantis de speciali gracia concedimus et fauemus, quod idem dominus abbas et conuentus eius, uacante predicta ecclesia, fratrem aliquem sui monasterii pro plebano et rectore ibidem, si eis placuerit, locare ualeant et habere <ref target="#1">1</ref>). Ita tamen, quod super vniuersis iuribus, contribucionibus et exaccionibus quibuslibet ex quacunque causa emergentibus apostolice sedi et eius legatis<ref target="#2">2</ref>), ac dyocesano, nec non super uisitacionibus, procuracionibus <ref target="#3">3</ref>) et aliis iuribus archidiacono seu eius uicario uel ei cui competiuerit, de ipsius ecclesie prouentibus plenarie satisfiat et in nullo penitus preterea derogetur. In cuius rei testimonium presentes litteras sigilli nostri appensione fecimus communiri. Datum in Modvicz anno domini Millesimo Trecentesimo tercio XVI. Kal. Decembris, Indictionis secunde, pontificatus nostri anno primo.</tenor>
					</body>
					<back>
						<note n="1"> Man sieht, das Kloster hatte eine Zeitlang vernachlässigt, oder war unvermögend gewesen , Fratting mit seinigen Mitgliedern zu besetzen. Um das Recht wieder zu gewinnen , bediente sich der Abt des alten Mittels : Da er einen Bolzen Verloren   hatte, schoss er   einen zweiten Denselben Weg , und fand so beide wieder.</note>
<note n="2"> Wohl   zu merken,   die  Glückseligkeiten dieses   engern   Verbandes,   der uns   wieder   so nahe gelegt  wird.</note>

<note n="3"> Das ist: Aufnahme , Verpflegungen, Gastereien.</note>
						<placeName reg="Müglitz (Mohelnice, MÄ/CZ, GB Mohelnice) (?)" type="Ortsindex">Modwicz</placeName>
						<persName reg="Peter I., Abt von Geras (1298-1305)">Petrus abbas monasterii de Jaruss</persName>
						<persName reg="Dlumohilo, Pfarrer von Fratting">Dlumohilo</persName>
						<placeName reg="Spiticz, Dorf bei Fratting (?)" type="Ortsindex">uillam dictam Spiticz</placeName>
						<persName reg="Dlumohilo, Neffe von Bischof Johannes von Olmütz">Dlumohilo</persName>
						<persName reg="Dlumohilo, Pfarrer von Fratting">plebano ecclesie in Wreting</persName>
						<placeName reg="Pfarre Fratting (Vratenin, MÄ/CZ, GB Jemnice)" type="Pfarrindex">ecclesia in Wreting</placeName>
						<placeName reg="Fratting (Vratenin, MÄ/CZ, GB Jemnice)" type="Ortsindex">Wreting</placeName>
						<persName reg="Johannes, Bischof von Olmütz, Aussteller">Johannes dei gracia Olumucensis episcopus</persName>
					</back>
				</text>
				<text type="charter" id="U_1333" n="4_52">
					<front>
						<respStmt>
							<date>09.03.2006 11:38:09</date>
							<name key="1">sup, sup</name>
						</respStmt>
						<sourceDesc>
							<sourceDesc>Regest:<bibl>FEIGL, Geras, Nr. 31</bibl></sourceDesc>
						</sourceDesc>
					</front>
					<body>
						<idno>1319 V 11</idno>
						<chDesc>
							<abstract>Vidimus über die in 1319 V 03 erwähnte Schenkung, ausgestellt von Propst Stefan von Klosterneuburg.</abstract>
							<issued>
								<placeName>Klosterneuburg Stift</placeName>
								<date value="1319-05-11">1319 Mai 11</date>
								<dateSort>13190511</dateSort>
							</issued>
							<dateSort>1319-05-11</dateSort>
							<witList>
								<witness>
									<traditioForm>orig.: ja</traditioForm>
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										<figDesc>-Thumbnail</figDesc>
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									</figure>
									<archIdentifier><arch>Geras, OPraem</arch></archIdentifier>
								</witness>
							</witList>
						</chDesc>
						<tenor lang="Latein"></tenor>
					</body>
					<back>
						<persName reg="Stefan von Sierndorf, Propst des Chorherrenstiftes Klosterneuburg (1317-1335), Aussteller">Propst Stefan</persName>
						<placeName reg="Klosterneuburg, Augustiner Chorherrenstift" type="Stifts- und Klosterindex">Klosterneuburg</placeName>
					</back>
				</text>
				<text type="charter" id="U_1334" n="4_29">
					<front>
						<respStmt>
							<date>08.03.2006 13:20:40</date>
							<name key="1">sup, sup</name>
						</respStmt>
						<sourceDesc>
							<sourceDesc>Volltext:<bibl>MAYER, Geras (= AÖG 2, 1849) S. 43, Nr. 30</bibl></sourceDesc>
							<sourceDesc>Regest:<bibl>MAYER, Geras (= AÖG 2, 1849) S. 43, Nr. 30</bibl></sourceDesc>
						</sourceDesc>
					</front>
					<body>
						<idno>1303 VIII 17</idno>
						<chDesc>
							<abstract>Johann, Bischof von Olmüz, erklärt, die genügenden Documente über das Patronatsrecht der Pfarre Ranzern eingesehen zu haben.<ref target="#1">1</ref></abstract>
							<issued>
								<placeName>Pustomir</placeName>
								<date value="1303-08-17">1303 August 17</date>
								<dateSort>13030817</dateSort>
							</issued>
							<dateSort>1303-08-17</dateSort>
							<witList>
								<witness>
									<traditioForm>orig.: ja</traditioForm>
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									<archIdentifier><arch>Geras, OPraem</arch></archIdentifier>
								</witness>
							</witList>
							<diplomaticAnalysis>
								<quote source="original">XVI. Kalend. Septembris</quote>
							</diplomaticAnalysis>
						</chDesc>
						<tenor lang="Latein">Nos Johannes dei gracia Olumucensis episcopus. Tenore presencium publice protestamur et ad noticiam deuenire cupimus singulorum, quod honorabilis et discretus vir Dominus.... abbas monasterii de Jaruss ordinis premonstratensis patauiensis dyocesis diuersas litteras non cancellatas, non abrasas, non abolitas, non in aliqua sui parte viciatas, cum ueris et integris sigillis nobis exhibere curauerit, quibus per (?) litteris ex ipsarum tenore colligimus aperte, quod nobilis vir dominus quondam Smylo de Belcowe, dominus et heres in Ranzirow, de assensu et uoluntate quondam Marquardi et aliorum fratrum et filiorum suorum ius patronatus, quod sibi et heredibus suis in ipsa ecclesia de Ranocyrow competebat, venerabili monasterio de Jaruss liberaliter contulit pro ipsius et progenitorum suorum remedio animarum. Quod siquidem ius patronatus venerabilis pater dominus Bruno Olumucensis episcopus predecessor noster suis litteris ex eius officio approbauit. Et quod demum ad iam dictum monasterium ipsum ius patronatus pertinuerit pleno iure, in litteris eiusdem domini Brunonis predecessoris nostri, tunc eciam nobis exhibitis, expresse uidimus contineri, quod ipse predecessor noster ab honorabilibus viris abbatibus eiusdem monasterii plebanos sibi legitime presentatos auctoritate ordinaria confirmauit. In cuius protestacionis nostre testimonium presentes litteras fieri et sigilli nostri munimine fecimus communiri. Datum in Pustimir anno Domini Millesimo Tercentesimo tercio XVI. Kalend. Septembris Indictionis prime.</tenor>
					</body>
					<back>
						<note n="1"> Aus einer Abschrift.</note>
						<persName reg="Johannes, Bischof von Olmütz, Aussteller">Johannes Olumucensis episcopus</persName>
						<placeName reg="Ranzern (Rancirov, MÄ/CZ, GB Jihlava)" type="Ortsindex">Ranzirow</placeName>
						<placeName reg="Pustimer, MÄ/CZ, GB Vyskov" type="Ortsindex">Pustimir</placeName>
						<persName reg="Marquard, Bruder von Smylo">Marquardi</persName>
						<persName reg="Peter I., Abt von Geras (1298-1305) (?)">abbas monasterii de Jaruss</persName>
						<placeName reg="Pfarre Ranzern (Rancirov, MÄ, GB Jihlava)" type="Pfarrindex">ecclesia de Ranocyrow</placeName>
						<placeName reg="Bilkau (Bilkov, MÄ/CZ, GB Dacice)" type="Ortsindex">Belcowe</placeName>
						<persName reg="Bruno, Bischof von Olmütz">Bruno</persName>
						<persName reg="Smylo von Bilkau">Smylo de Belcowe</persName>
					</back>
				</text>
				<text type="charter" id="U_1335" n="4_6">
					<front>
						<respStmt>
							<date>14.03.2006 15:11:34</date>
							<name key="1">sup, sup</name>
						</respStmt>
						<sourceDesc>
							<sourceDesc>Volltext:<bibl>BUB, Bd. 2, S.237, Nr. 393.</bibl></sourceDesc>
							<sourceDesc>Regest:<bibl>BUB, Bd. 2, S.237, Nr. 393.</bibl></sourceDesc>
						</sourceDesc>
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					<body>
						<idno>1242 XII 18</idno>
						<chDesc>
							<abstract>Herzog Friedrich Friedrichs  nimmt den Besitz des Klosters Geras, insbesondere  die Kirche von Weikertschlag, in seinen Schutz.</abstract>
							<issued>
								<placeName>Wien</placeName>
								<dateRange from="1242-12-18" to="1245-12-18">18. Dez. 1242 - 18. Dez. 1245</dateRange>
								<dateSort>12421218</dateSort>
							</issued>
							<dateSort>1242-12-18</dateSort>
							<witList>
								<witness>
									<traditioForm>orig.: ja</traditioForm>
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									<archIdentifier><arch>Stiftsarchiv Geras</arch></archIdentifier>
									<physicalDesc>
										<material>Pergament</material>
										<dimensions>7,5x23</dimensions>
									</physicalDesc>
								</witness>
								<witness>
									<traditioForm>cop.: Abschrift Alram</traditioForm>
								</witness>
							</witList>
							<diplomaticAnalysis>
								<quote source="original">XV. Kal. januarii</quote>
								<prints><bibl>BUB, Bd. 2, S.237, Nr. 393.</bibl>
<bibl>MAYER, Geras (= AÖG 2, 1849) S. 20, Nr. 6</bibl>
<bibl>Meiller BR (1850) 158, Nr. 48 und Nr. 449 (zu 1239)</bibl>
<bibl>Zák in Quellen zur Geschichte der Stadt Wien I/5 (1906), Nr. 4732 (zu 1232-1246)</bibl></prints>
								<studies><bibl>Fiala in MIöG 52 (1938) 442 und 445 (Diktat)</bibl></studies>
								<p>Dieses Mandat scheint nur eine Ergänzung zu der großen Urkunde von 1242 Juli 15 (hier Nr. 404) zu sein, da dort die Kirche von Weikertschlag, vielleicht durch ein Versehen des Schreibers (vgl. Zák, Blätter des Vereins für Landeskunde 1897, 283), nicht genannt wurde. Aus dieser Erwägung ergibt sich die obige Datierung. Vom gleichen Schreiber stammt wohl das Mandat Herzog Friedrichs an die Mautner von Mauthausen zugunsten von Reichersberg [1241-1246], März 25, Himberg (hier Nr. 371).</p>
							</diplomaticAnalysis>
						</chDesc>
						<tenor lang="Latein">Nos Fridericus dei gracia dux Austrie et Stirie et dominus Carniole<ref target="#1">1</ref>. Vniuersis hanc litteram inspecturis damus firmiter in mandatis, quatinus dilectum nobis abbatem Gerocensem<ref target="#2">2</ref>, quem in nostram protectionem et graciam recepimus specialem, in ecclesia Wichartslage quam asserit esse suam, et in aliis possessionibus suo cenobio attinentibus non presumant contra iustitiam aliqualiter molestare. Maxime cum ipsius iniurias non possemus equanimiter sustinere. — Datum apud Wiennam XV. Kal. januarii.</tenor>
					</body>
					<back>
						<note n="1"> So nennt er sich schon 1232, meines Wissens zuerst in einem Diplom, datiert Portenau 19. Mai. worin er den Ulrich Pitter mit der Mauth und dem Thurm zu Portenau belehnt. Dominus Carniole konnte er sich nicht als Oberherr (der grössere Theil mit Laibach war noch im Besitz der Herzoge von Kärnten) sondern nur als Allodialbesizer bedeutender Güter nennen, die er mit Agnes, Tochter des Herzogs von Meran 1229 erheuratet hatte. Zu gleicher Zeit nannte sich auch Bertold, der kärntnerische Herzog, Herrn von Krain, nicht etwa aus einer Gegendemonstration oder Misshelligkeit gegen Oesterreich; vielmehr war er diesem durchaus freundschaftlich gesinnt, und öfters zu Wien am Hofe Friedrichs anwesend und es scheinen Unterhandlungen wegen Krain Statt gefunden zu haben.</note>

<note n="2"> Florian, 1235 bis 1256.</note>
						<placeName reg="Portenau (Pordenone, westlich von Udine, Italien)" type="Ortsindex">Portenau</placeName>
						<placeName reg="Wien" type="Ortsindex">Wiennam</placeName>
						<persName reg="Bernhard von Spanheim, Herzog von Kärnten (1202-1256)">Bertold</persName>
						<persName reg="Ulrich Pitter, Besitzer des Turmes von Portenau">Ulrich Pitter</persName>
						<persName reg="Agnes, Tochter Herzog Ottos von Meran">Agnes</persName>
						<persName reg="Friedrich II., Herzog von Österreich und Steiermark (1230-1246), Aussteller">Fridericus</persName>
						<persName reg="Florian, Abt von Geras (1225-1256)">abbatem Gerocensem</persName>
						<placeName reg="Pfarrkirche in Weikertschlag (GB WT)" type="Pfarr- und Stiftskirchenindex">ecclesia Wichartslage</placeName>
					</back>
				</text>
				<text type="charter" id="U_1336" n="4_59">
					<front>
						<respStmt>
							<date>09.03.2006 11:37:15</date>
							<name key="1">sup, sup</name>
						</respStmt>
						<sourceDesc>
							<sourceDesc>Regest:<bibl>FEIGL, Geras, Nr. 40</bibl></sourceDesc>
						</sourceDesc>
					</front>
					<body>
						<idno>1325 VII 23</idno>
						<chDesc>
							<abstract>Herzog Albrecht II. und seine Brüder erneuern und bestätigen die Privilegien der Klöster Geras und Pernegg.</abstract>
							<issued>
								<date value="1325-07-23">1325 Juli 23</date>
								<dateSort>13250723</dateSort>
							</issued>
							<dateSort>1325-07-23</dateSort>
							<witList>
								<witness>
									<traditioForm>orig.: ja</traditioForm>
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									<archIdentifier><arch>Geras, OPraem</arch></archIdentifier>
								</witness>
							</witList>
						</chDesc>
						<tenor lang="Latein"></tenor>
					</body>
					<back>
						<index level1="Privilegien" level2="Privilegienbestätigung" indexName="Sachindex"/>
						<placeName reg="Geras, Prämonstratenserabtei" type="Stifts- und Klosterindex">Geras</placeName>
						<persName reg="Albrecht II., Herzog von Österreich (1330-1358), Aussteller">Albrecht II.</persName>
						<placeName reg="Pernegg, Prämonstratenserpropstei" type="Stifts- und Klosterindex">Pernegg</placeName>
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				</text>
				<text type="charter" id="U_850" n="19">
					<front>
						<respStmt>
							<date>08.03.2006 13:38:04</date>
							<name key="1">sup, sup</name>
						</respStmt>
						<sourceDesc>
							<p>Volltext: <bibl>BURGER, Urkunden Altenburg (=FRA II/21, 1865) S. 17-18</bibl></p>
							<p>Regest: <bibl>BURGER, Urkunden Altenburg (=FRA II/21, 1865) S. 17, Nr. 19.</bibl></p>
						</sourceDesc>
					</front>
					<body>
						<idno>1275 XII 04</idno>
						<chDesc>
							<abstract>Heinrich von Pleinstein bezeugt die Schenkung eines Ackers zu Wezels von Seite eines gewissen Albert an das Stift Altenburg.</abstract>
							<issued>
								<placeName>Altenburg</placeName>
								<date value="1275-12-04">4. Dezember 1275</date>
							</issued>
							<witList>
								<witness>
									<traditioForm>original</traditioForm>
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									</figure>
									<archIdentifier><arch>Stiftsarchiv Altenburg (http://www.stift-altenburg.at)</arch></archIdentifier>
									<physicalDesc>
										<material>Pergament</material>
									</physicalDesc>
									<auth>
										<sealDesc>Das Siegel beschädigt.</sealDesc>
									</auth>
								</witness>
							</witList>
							<diplomaticAnalysis>
								<quote source="Original">II. Nonas Decembris</quote>
							</diplomaticAnalysis>
						</chDesc>
						<tenor lang="Latein">Ego Heinricus, dictus de Pleinstein, notum facro vniversis presentem paginam inspecturis, quod Albertus aream vnam in Wezels sitam, quam Ditricus frater suus defunctus adhuc viuens ab vxore mea domina Margareta iure tenuit feodali, de consensu et bona voluntate mea et vxoris mee, domine M. iam predicte, ad quam eiusdem aree proprietas pertinebat, ob remedium anime fratris sui Ditrici ecclesie sancti Lamberti in Altenburch libere delegauit. In cuius rei testimonium domino Vlrico venerabili abbati, et conventuj eiusdem ecclesie presentem cedulam tradidi sigilli mei munimine roboratam. Huius facti sunt testes Chunradus Fruchlinger, Dietricus de Hovelein, Heinricus dictus Pernekker et alii quam plures. Acta sunt hec in Altenburch, anno domini M. CC.LXXV. II. Nonas Decembris.</tenor>
					</body>
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					</back>
				</text>
			</group>
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		</text>
</CEI>
